Azubileben

Dienstag, 16. März 2010

Rheinenergiestadion Köln

Wie ich bereits gestern berichtet habe waren wir am vergangenen Samstag auf dem Hitmeister eCommerce day in Köln. Bei diesem Event gab es zusätzlich eine Stadionführung, was für mich als großer Fußballfan das „i Tüpfelchen“ an diesem Tag war. Denn bis jetzt habe ich noch kein Stadion von Hinter den Kulissen erleben können.

Aber von Vorne. Die Veranstaltung von Hitmeister fand in der Vorhalle der VIP Lounges statt. Während der Vorträge hatte man die Gelegenheit sich für eine Stadionführung einzutragen. Diese haben wir auf eine Zeit gelegt, zu der ein eher unrelevanter Vortrag für und kam.
Also standen wir pünktlich um 15 Uhr am Treffpunkt, von dem es dann mit ca. 15 anderen Besuchern und einem Stadionführer nach ganz oben in die VIP Lounge von Gaffel Kölsch ging. Dort hatten wir eine Herrliche Aussicht über das gesamte Spielfeld – doch wie wir so gleich erfuhren hat diese Aussicht auch seinen Preis und eine Warteliste. Eine Lounge kostet pro Saison bis zu 90000 €. Somit machen die 2500 VIP Gäste ca. 45% des Umsatzes an einem Spieltag. Die restlichen ca. 47000 Zuschauer bringen die anderen 55% an Geld.

Nach dieser wunderbaren Aussicht ging es in die Tiefen des Stadions. Wo wir zuerst den Pressekonferenz Raum, welcher der Größte Deutschlands ist – in Ihm haben bis zu 400 Journalisten Platz. Dieser wurde extra für die WM 2006 eingerichtet und wir heute noch immer genutzt.

Anschließend ging es direkt in den „Heilligen Bereich“ des Stadions – zu dem an Spieltagen niemand zutritt hat – in die Umkleideräume und Aufwärmräume der Spieler. Allerdings sind diese nicht sonderlich spektakulär. Diese sehen eigentlich aus wie in jeder Schulsporthalle, mit dem Zusatz eines kleinen Pools.

Zu guter Letzt ging es direkt raus an den Rasen, der leider nicht betreten werden durfte. Dabei ist mir gleich aufgefallen, dass das Spielfeld nicht eben ist sondern eine Wölbung hat, wie wir sogleich erfuhren ist das so, da so das Wasser bei starkem Regen besser abfließen kann. Der Höhenunterschied beträgt vom Mittelpunkt bis zur Außenlinie immerhin 35 cm (In englischen Stadien beträgt er oftmals bis zu 65 cm). Nach gefühlten 15 Minuten war jedoch schon die Stunde vorbei. Was sehr schade war, da der Stadionführer wahrscheinlich noch Stunden lang Anekdoten über das Stadion erzählen hätte können.

Da ich nun so viel über das Kölner Stadion erfahren habe muss ich dringend in nächster Zeit eine Stadionführung in der Mercedes-Benz-Arena, der Heimspielstätte des VFB Stuttgart, unternehmen.

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