Azubileben

Montag, 9. März 2009

Mind-Mapping

Mind-Mapping oder im Deutschen auch Gedächtnis- oder Gedankenkarte genannt stellt eine Hilfe zur Veranschaulichung von komplexeren Themen oder Texten dar. Die ersten Mind-Maps wurden um 1970 von dem britischen Psychologen Tony Buzan eingeführt. Das erste Mind-Map-Buch erschien im Jahr 1997. Folgedessen ist die Idee des Mind-Mappings noch relativ jung. Im Gegensatz zum Brainstorming, bei dem Begriffe unsortiert und ohne Ordnung gesammelt werden, wird bei Mind-Mapping von Anfang an eine Struktur gebildet. Häufig folgt daher auch nach einem Brainstorming das Sortieren anhand einer Mindmap, so wie auch bei unserem Projekt.



Bei einer Mind-Map steht in der Mitte zentral das ausformulierte Thema oft in Kombination mit einem Bild oder einem Symbol. Von diesem zentralen Punkt aus führen Hauptäste weg, welche oftmals weitere Unterzweige besitzen. Diese Äste werden nicht mit Sätzen sondern nur noch mit Schlüsselwörtern beschriftet. Bei der Erstellung einer Mind-Map werden oftmals Farben und Bilder zur Unterstützung eingesetzt, um die Begriffe zu unterstreichen. Im Prinzip ähnelt es von der Struktur mehreren zusammenhängenden beschrifteten Baumdiagrammen.

Eingesetzt werden Mind-Maps in verschiedensten Bereichen:
  • zum Weiterverarbeiten von Ideensammlungen und Brainstormings
  • um einen Sachtext zu strukturieren (oftmals im Deutschunterricht angewendet, um Szenen aus Büchern grafisch anschaulich darzustellen)
  • zum Entwerfen von Vorträgen. Man kann das Thema des Vortrags in die Mitte schreiben, z.B. der Fuchs und als Unterbegriffe wiederum Lebensräume, Nahrung... aufgliedern.
  • zur Vorbereitung auf Prüfungen, da eine Mind-Map eine perfekte Übersicht bietet und grafisch aufgewertet werden kann, und man sich so Begriffe und Themen besser merken kann.
Daraus resultieren folgende Vorteile:
  • gehirngerechter Aufbau
  • lassen sich gut einprägen
  • übersichtlich
  • überflüssige Wörter fliegen raus
  • lässt sich gut grafisch aufwerten
  • geringer Aufwand - hoher Gewinn
  • ist individuell anpassbar

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Mittwoch, 4. März 2009

Was bedeutet Brainstorming und wo wird es eingesetzt?

Brainstorming ist ein Begriff, der von Alex Osborn geprägt wurde. Brainstorming ist die Abkürzung für „using the brain to storm a problem“, was im Deutschen so viel heißt wie „das Gehirn dazu verwenden ein Problem zu stürmen“. Es ist also eine Methode Ideen von mehreren Menschen zusammenzutragen.

Der Begriff „Brainstorming“ selbst wird heutzutage sehr oft verwendet und hat sich schnell in unser Alltagsleben eingeschlichen, allerdings wird der Begriff mittlerweile auch gerne an der falschen Stelle eingesetzt. Im Bereich der Werbung wird das Brainstorming sehr gerne eingesetzt, aber auch um ein Produkt weiter zu entwickeln oder bei jeglichen anderen Problemen, bei denen man einfach nicht weiter kommt. Werden neue Ideen gebraucht wird gerne ein Brainstorming durchgeführt. Aber auch in der Schule wird das Brainstorming von Lehrern gerne als Eingang in ein neues Thema genutzt.

Aber was genau ist nun das Brainstorming?

Um das Problem zu lösen, werden Gruppen zusammengestellt, bei denen oftmals sowohl Experten als auch Leihen in einer Gruppe sitzen. Die gute Mischung macht es da aus. Der Gruppe wird nun das zu klärende Problem vorgetragen. In jeder Gruppe gibt es einen Gruppenleiter und einen Protokollanten. Der Gruppenleiter sollte bereits Anschauungsmaterial vorbereitet haben und die Gruppe somit an das Problem heranführen.

In der ersten Phase sagt nun jeder, was ihm spontan zu dem Thema einfällt und der Protokollant nimmt alles auf.
In der ersten Phase ist Folgendes stets zu beachten:
  • Es wird keinerlei Kritik an Lösungsvorschlägen oder Ideen ausgeübt.
  • Die Ideen werden nicht von anderen gewertet oder beurteilt.
  • Jeder soll das sagen, was ihm durch denn Sinn geht.
  • Es gibt keine Totschlagargumente.
  • Je kühner und phantasievoller , desto besser.
In der zweiten Phase werden nun alle vom Protokollanten notierten Begriffe vorgelesen, bewertet und thematisch sortiert. Dies kann wiederum in der Gruppe geschehen oder auch von Fachleuten durchgeführt werden.

Allerdings wird diese Variante zur Ideensammlung von Experten auch kritisiert, So brachten 50Studien zum Thema Brainstorming ein vernichtendes Ergebnis. Die meisten Teilnehmer konnten in der Gruppe nicht besser arbeiten sondern waren gehemmt und geblockt. Außerdem wurde die Kreativität ständig unterbrochen, da man lange warten muss bis man zu Wort kommt (Quelle: „Bild der Wissenschaft“ 1/2005)

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Dienstag, 3. März 2009

Warum zuerst Fragen klären?

Wie ich ja bereits am Montag in meinem Blog geschrieben habe, war der erste Schritt bei unserer Magento-Besprechung; das Überlegen von Fragen. Eigentlich ist es ja ganz logisch, bevor man eine Antwort bekommt, braucht man eine Frage. Also haben Tarik und ich erstmal Fragen aufgeschrieben, die zu unserer Projektplanung passen könnten. Also zum Beispiel simple Fragen, wie "Welche Regionen, Länder beliefern wir?" oder "Wie soll unser Shop heißen?", "Welche Besonderheiten bieten wir unseren Kunden an, also warum sollen Sie gerade bei uns einkaufen",...


Wir haben uns für das Überlegen von Fragen circa ein halbe Stunde Zeit genommen und darauf geachtet, dass die Fragen möglichst allgemein gehalten sind und nicht zu sehr ins Detail gingen. Es wäre also nicht von Vorteil gewesen, Fragen zu erstellen wie so wir hauptsächlich deutsche Kunden ansprechen? Angebrachter ist hier dann die Frage, welche Kunden wollen wir ansprechen? Am Ende hatten wir knapp 15 Fragen zusammen, auf die sich das darauf folgende Brainstorming konzentriert hat.



Nun stellt sich eventuell die Frage, warum wir nicht gleich ein Brainstorming gemacht haben und Begriffe frei aus der Luft genommen haben. Der Vorteil an den zuvor notierten Fragen ist, dass man nicht versehentlich wichtige Themengebiete außer Acht lässt. Die aufgeschriebenen Fragen bilden sozusagen das Fundament und ziehen sich wie ein roter Faden durch das Brainstorming.

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